Dienstag, 6. August 2013

vom Übermenschen in den orientalischen Lehren

Unabhängig von der Eröffnung des Instituts wird Herr Gürdschijew in nächster Zeit in Berlin einen Zyklus von öffentlichen Vorlesungen und Diskussionen über die Fragen der Religion, Philosophie, Wissenschaft und Kunst vom Standpunkte des Esoterismus halten, wobei das Hauptgewicht auf die Systeme der Menschenkenntnis und die Ideen des Übermenschen in orientalischen Lehren gelegt wird. Auch wird eine Übersicht gegeben über die modernen exakten Wissenschaften (Medizin, Chemie, Psychologie usw.) nach Angaben der antiken Wissenschaft des Orients.

 Das Ziel der Vorlesungen ist, das Berliner Publikum bekannt zu machen mit den wissenschaftlich-philosophischen Materialen, den Ergebnissen der vieljährigen Forschungen in verschiedenen Ländern, hauptsächlich im Orient, und zwar handelt es sich um Materialien, die noch nirgends veröffentlicht sind.

Die Themata, die zur Behandlung kommen, sind folgende:
1. Auszüge aus den Reisen über Turkestan, Pamir, Tibet, Chitral, Kafaristan, Afganistan,
Beludjistan.
2. Ist Indien wirklich das Land der Wunder?
3. Der Aufenthalt bei den Ausgrabungen von Dehli, in den Tälern des Hindukusch,
Armenien, Babylon, Ägypten.
4. Ist die Seele unsterblich? Ist der Wille frei?
5. Das Oktavengesetz.
6. Wo liegt der Hauptdefekt der modernen Wissenschaft?
7. Schafft der Mensch sich selbst oder schafft es ihn?
8. Was ist Hypnose?
9. Magnetismus, „Emozismus“, „Mitkeismus“
10. Fakirismus, Monachismus, Derwischismus, Jogismus
11. Die Wissenschaft in Zahlen, Symbole und Schema
12. Die antike heilige Kunst
13. Die Lehre der Gifte
14. Die Magie
15. Beweise der Einheit der Stammwurzel aller Religionen.
16. Erklärungen verschiedener Kunststücke der Fakire, Spiriten, Wahrsager usw. mit
Demonstrationen.
17. Mathematische, chemische psysische und hypnotische Experimentalbeweise der auf
vorhergegangenen Vorlesungen erwähnten, scheinbaren Paradoxe usw.
18. „Das Institut zur harmonischen Entwicklung des Menschen“.

Die Vorlesungen und Unterhaltungen werden in russischer Sprache gehalten und sogleich ins
Deutsche übertragen.
Zeitweilige Adresse: Berlin-Wilmersdorf, Holsteinische Straße 33 bei Dresdner.

(Auszug aus Gurdjieffs deutscher Broschüre von 1921)

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