Montag, 6. Januar 2014

Nietzsche und Gurdjieff

"Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche hob ebenfalls die Vorstellung des Übermenschen hervor...obwohl Nietzsche niemals Vril erwähnte, unterstrich er in der in seinem Nachlass publizierten Aphorismensammlung „Der Wille zur Macht“ die Rolle einer inneren Kraft bei der Entwicklung des Übermenschen. Er schrieb, dass die gewöhnlichen Menschen nach Sicherheit in der „Herde“ streben durch die Schaffung von Moral und Regeln, während den Übermenschen eine vitale Kraft innewohnt, die sie drängt, über die Herde hinauszugehen. Diese Kraft zwingt sie dazu, die Herde zu belügen, um unabhängig und frei bleiben zu können von der Herdenmentalität."
Quelle: Berzinarchives

Im Vergleich dazu formulierte Gurdjieff als eines seiner Hauptziele:
Das zweite neu entstandene Ziel meiner inneren Welt bestand darin: koste es, was es wolle, ein Mittel zu finden, um in den Menschen die Neigung zur Beeinflussbarkeit zu zerstören, die sie allzu leicht unter den Einfluss der "Massenhypnose" fallen lässt.
Das Leben ist nur wirklich, wenn "Ich Bin" S. 42-43

Auch zwei andere Parallelen zu dem oben zitierten Abschnitt zu Friedrich Nietzsche von Dr. Berzin findet man in Gurdjieffs Weltbild. In den Jahren 1920-23 hielt Gurdjieff Vorlesungen unter dem Sammelbegriff "Vom Übermenschen in den orientalischen Lehren" in Istanbul, Berlin, London und Paris. Zweitens spricht Gurdjieff immer wieder von einer definitiven Energie, die für die Umwandlung notwendig sei. Ebenfalls sei noch bemerkt, dass mehrere der engsten Gurdjieff Schüler stark von Nietzsches Schriften beeinflusst waren, insbesondere A.R. Orage.

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