Mittwoch, 4. Februar 2015

der Mensch ist wie die Laus

Das Schaf und das Kamel sind genaugenommen besser als der Mensch. Der Mensch, der Gott ähneln sollte, sollte von den Tieren lernen. Aber er glaubt dies nicht, weil er sich selbst für sehr groß hält. In Wirklichkeit ist der Mensch wie die Laus. Beide sind unwichtige Dinge, beide sind leicht zu zerstören.

Gurdjieff, 3. August 1949

Donnerstag, 29. Januar 2015

die Achaldan Gesellschaft begründete das alte Ägypten

Da die anormalen Verhältnisse der Seins-Existenz der meisten dreihirnigen Wesen auf dem besagten Teil der Oberfläche des Kontinents Grabonzi, der schon vor der Katastrophe gebildet worden war, dann schon wieder in vollem Schwünge waren, suchten die übriggebliebenen Mitglieder der Achaldan-Gesellschaft nach einem anderen Ort für ihre weitere Existenz auf demselben Kontinent, einem Platz, der mehr ihrer Arbeit entsprach, die vollkommene Isolierung erforderte.

Diesen passenden Platz fanden sie an einem großen Strom auf der Nordseite dieses Kontinents,
und dahin übersiedelten sie tatsächlich alle mit ihren Familien, um in der Einsamkeit dort weiter an der Erfüllung der ihnen von ihrer Gesellschaft gestellten Aufgaben zu arbeiten.

Diese ganze Gegend, durch die der erwähnte große Strom floß, nannten sie zuerst "Sakronakari". Dieser Name wurde später mehrmals geändert, und heute heißt diese Gegend Ägypten, und der erwähnte große Strom, der damals "Nipilhuatschi" hieß, wird jetzt, wie ich schon sagte, "Nil" genannt.

Beelzebubs Erzählungen für seinen Enkel Kapitel 13

Montag, 19. Januar 2015

Sex und Wesensberührung

Der Ursprung aller Energie sei Sex, und wenn er nicht zur Fortpflanzung gebraucht werde, so könne er doch in einem ebenso schöpferischen Sinne genutzt werden, sofern er sublimiert und für andere Formen der Kreativität benutzt würde. 

Dass der Sex fast zur einzig vitalen Form menschlicher Kommunikation geworden sei, sei eine durch unzulängliche Schulung, falsche Erziehung und schlechte Angewohnheiten entstandene Form von Missbrauch der sexuellen Energie. 

Es gebe Möglichkeiten, auf andere als körperliche Weise "aktiv zusammen zu sein", "sich in der Essenz zu berühren", wie er es nannte. Aber die Menschen hätten diese Fähigkeit vor vielen, vielen Jahren verloren - vor Tausenden von Jahren. Wenn man genau beobachte, werde man jedoch feststellen können, dass dieses "Berühren in der Essenz" immer noch gelegentlich zwischen zwei Menschen stattfinde, wenn auch eher zufällig...

Sex, so meinte er, sei auch die „höchste Ausdrucksform des physischen Körpers" und die einzige "heilige Ausdrucksweise des Selbst", die uns noch geblieben sei.

Eine Kindheit mit Gurdjieff

Dienstag, 30. Dezember 2014

die Macht von Ideen

Es ist immer die Arbeit einiger weniger gewesen, die die Welt verändert hat. Die wirkliche Macht liegt in Ideen, nicht in Organisationen. Nichts kann durch äußeren Zwang erreicht werden - durch innere Kraft aber alles.
Gurdjieff enschlüsselt S. 55

Dienstag, 23. Dezember 2014

Gurdjieffs Ideen in den Songs von Kate Bush


Im Song "Fullhouse" heisst es im Refrain "Remember yourself". Auch die Textzeile "old self" erinnert an die Terminologie des Vierten Wegs. 

Auf der Vinyl Ausgabe des Albums "The Kick Inside" wurde der Spruch "Remember Yourself!" ins Vinyl gestanzt!

In dem Song "Kite" singt sie:  "Beelzebub is aching in my belly-o"

In dem Song "Strange Phenomena" heist es: "G" arrives--"Funny, had a feeling he was on his way!"
 
In dem Song "Them Heavy People" finden sich die Zeilen: "I must work on my mind." "They read me Gurdjieff and Jesu." "I love the whirling of the dervishes."

Sonntag, 21. Dezember 2014

J. G. Bennett & Alexandra David Neel

Ich erinnere mich an ein Gespräch vor 30 Jahren, dass ich mit Frau Alexandra David-Neel führte. Ihr habt vielleicht ihre Bücher über ihre Reisen in Tibet gelesen, wo sie beschreibt, was sie von den Lamas lernte. 

Sie fragte mich: "Was denken sie haben sie wirklich von Gurdjieff gelernt?" und ich antwortete: "Ich habe gelernt, dass nichts was wir >Ich< nennen wirklich >Ich< ist." Sie schaute mich überrascht an und  sagte: "Und wie lange haben sie gebraucht, um das zu verstehen?" Ich sagte: "Um die 12 Jahre"; und sie sagte: "12 Jahre, ich habe dies nun seit 30 Jahren versucht und bin noch immer nicht sicher, dass ich es wirklich verstanden habe!"

J.G. Bennett, 5.4.1964

die Hymne an den SCHÖPFER

die Hymne an UNSEREN UNENDLICHEN

Du langmütiger SCHÖPFER von Allem, was Odem hat,
Du liebreiche Ursache alles Existierenden,
Du einziger Bezwinger des schonungslosen Heropas,
frohlocke jetzt zum Klang unseres Lobgesangs
und verharre in Seligkeit.

Durch Deine beispiellosen Mühen gabst
Du den Anfang zu unserem Entstehen,
durch Deine Bezwingung des Heropas
ist uns die Möglichkeit gegeben, uns
bis zum Heiligen Anklad zu vervollkommnen.

Du - Ruhe nun wie Du verdienst.
Wir aber in Dankbarkeit wollen erhalten,
was Du geschaffen, und für
immer und in Allem Dich verherrlichen,

Dich den SCHÖPFER und ERSCHAFFER,
Dich, den Anfang aller Enden,
Dich, der aus dem Unendlichen kommt,
Dich, der in sich, das Ende von Allem hat,
Dich, den ohne Ende UNENDLICHEN.

G.I. Gurdjieff - Beelzebubs Erzählungen für seinen Enkel, Kapitel 47

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Erscheinungen während der Meditation

Neben Makyo in Gestalt von Gesichtern gibt es zahlreiche in Gestalt von Hör-, Geruchs- oder Tasterscheinungen, und andere, die den ganzen Leib in Mitleidenschaft ziehen. Manchmal bewegt sich der Körper von Seite zu Seite oder vorwärts und rückwärts oder neigt sich zu einer Seite, oder man hat das Gefühl des Sinkens oder des Sicherhebens.

Es kommt auch, wenn auch selten, vor, dass man meint, einen besonders wohlriechenden Duft zu riechen.

Oder es brechen plötzlich Worte unkontrolliert aus einem heraus.

Es gibt sogar Fälle, wo man ohne dessen bewusst zu sein, Dinge niederschreibt, die sich später als prophetische Wahrheiten herausstellen. 

Sehr häufig sind die visuellen Halluzinationen.

Der Leib kann sich heiß oder kalt, glasartig, hart, schwer oder leicht anfühlen. 

Der Geist kann sich anfühlen, als ob er hernieder sinke oder dahin gleite oder einem verschwommen  oder scharf vorkomme. 

Es kommt auch vor, dass ein Übender die Fähigkeit entwickelt, durch feste Gegenstände hindurch zu sehen, so als wären sie durchsichtig. Oder er kann seinen eigenen Körper als durchsichtig empfinden.
  
Lassen Sie sich nicht durch solcherlei Wahnbilder verführen, denn sonst laufen Sie Gefahr, ihr wertvolles Leben in einer Verfolgungsjagd von Dummheit und Aberglauben zu verschwenden.

Karlfried Graf Dürckheim – Wunderbare Katze und andere Zen Texte S. 134

zeitlose Gurdjieff/de Hartmann Musik

 Gurdjieff/de Hartmann Alben von 
Regina Amaral & Andrés Artur:
Hinos, Preces e Ritos (2004)
Cantos E Ritmos Do Oriente (2004)
Música dos Sayyids e dos Dervishes (2004)

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